Therapien – FrauenWelt

Meine Behandlungsmethoden in der Naturheilpraxis

TCM | Akupunktur | Ohrakupunktur | ECIWO-Akupunktur

TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) / Akupunktur

Die TCM ist ein umfassendes – über viele 1000 Jahre bewährtes – Gesundheitskonzept und Behandlungssystem in dem verschiedene diagnostische und therapeutische Methoden das „System Mensch“ umfassend betrachten. Eine Trennung der Untersuchung und Behandlung nach Fachrichtung, so wie wir es aus unserer westlichen Medizin kennen, gibt es nicht.
Die Krankheit oder das Symptom wird in der Gesamtheit und Ganzheit des Menschen gesehen.  Die TCM diagnostiziert und therapiert im Rahmen der „5 Wandlungsphasen“ oder auch „5 Elemente“ genannt. Holz, Feuer, Erde, Metall & Wasser bilden einen Kreislauf der nach YIN & Yang untersucht wird. Yin & Yang sind gegensätzliche Prinzipien/ Polaritäten, die sich nicht ausschließen sondern sich gegenseitig bedingen und brauchen. (Als Beispiel: ohne Winter würde man den Sommer nicht kennen oder schätzen; es gibt kein Tal ohne den zugehörigen Berg). Die 5 Elemente sowie YIN & YANG umfasssen nach der chinesischen Lehre unseren kompletten Organismus einschließlich der Psyche, dem sozialen Umfeld, der inneren und äußeren Welt.

Jedem der 5 Elemente sind Organe zugeordnet, Körperbereiche, Körperfunktionen, Emotionen, Meridiane und somit Gesundheit, Krankheitsbilder oder Symptome. Wenn je nach Wandlungsphase das Verhältnis YIN zu YANG stimmig ist, fühlt sich der Mensch gesund und wohl. Ist das Verhältnis in einem oder mehreren Elementen disharmonisch, entstehen gemäß TCM auch Disharmonien im Körper: mental, emotional oder körperlich.

Zu den 5 Säulen der Therapieform der TCM gehörten:

  1. Akupunktur / Moxibustion
  2. Phytotherapie / Heilkräutertherapie
  3. Ernährungstherapie nach den 5 Elementen
  4. Tuina – Massage
  5. TaiQi / QiGong

Die Säulen 1 – 3 biete ich in meiner Praxis an. Für die Säulen 4 und 5 kann ich im Bedarfsfall Empfehlungen geben.

Die TCM wird von der evidenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, überwiegend kritisch gesehen, da sich die Einstellung zum Krankheitsbild sehr stark von der westlichen Medizin unterscheidet. Die WHO jedoch hat z.B. zahlreiche Anwendungsgebiete der TCM-Akupunktur anerkannt.

Weitere Informationen finden Sie mit dem Herunterladen der folgenden PDF:

WHO (Weltgesundheitsorganisation) – Indikationsliste für TCM-Akupunktur

Akupunktur nach TCM

An bestimmten, definierten Punkten auf den Meridianen des Körpers werden sehr dünne Akupunkturnadeln platziert. Diese Punkte werden nach einer ausführlichen TCM-Anamnese und Diagnose vom Therapeuten ermittelt und die Anzahl der zu setzenden Akupunkturnadeln ist sehr unterschiedlich; eine Behandlung kann mit 10 oder mehr Nadeln stattfinden.
Die zu akupunktierenden Körperbereiche reichen von Kopf bis Fuß und müssen sich nicht direkt im Symptombereich befinden. Die Nadeln verbleiben ca. ½ Stunde im Akupunkturbereich wo sie – je nach Diagnose – unterschiedliche Funktionen wahrnehmen sollen. Die Akupunkturbehandlung zielt auf die Mobilisierung der Selbstheilungskräfte ab.
Das Grundprinzip seiner Behandlung besteht im Tonisieren (Auffüllen) von Mangelzuständen sowie dem Sedieren (Ausleiten) von Fülle-Zuständen.

Auch wenn noch nicht restlos wissenschaftlich aufgeklärt, setzen auch Teile der Schulmedizin heute bereits – jedoch fachbezogen – die Akupunktur in ihr Therapiekonzept ein. Die weltweit größte Studie, die ART-u. GERAC-Studie in Deutschland, hat mit mehr als 250.000 Patienten die positiven Auswirkungen bei verschiedenen Krankheitsbildern belegt.

Weitere Informationen finden Sie mit dem Herunterladen der folgenden PDF:

WHO (Weltgesundheitsorganisation) – Indikationsliste für TCM-Akupunktur

Ohr-Akupunktur nach Nogier

Diese Therapiemethode wurde in ihrer heutigen Komplexität 1956 auf einem Akupunktur-Kongress von dem französischen Arzt Paul Nogier vorgestellt und erlangte teilweise großes Aufsehen. Der Franzose glaubte an korrespondierenden Wechselwirkungen zwischen bestimmten Punkten im Ohr und dem Körper. Nach seiner Vorstellung gleicht das Ohr einem auf dem Kopf stehenden Embryo und die Akupunktur eines Reflexpunktes am Ohr korrespondiert mit den entsprechenden Körperbereich. Dies ist aber wissenschaftlich nicht bewiesen. Die Ohrakupunktur gehört nicht zur TCM.

Im Gegensatz zur traditionellen chinesischen Akupunktur, die von der WHO mit zahlreichen Anwendungsgebieten anerkannt wird, erfährt die Ohrakupunktur nach Nogier keine Anerkennung durch die die evidenzbasierte Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, oder amtlichen Stellen wie die WHO. Wissenschaftlich valide Beweise für Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor. Wir berufen uns auf die Beobachtungen einzelner Therapeuten.

ECIWO-Akupunktur nach Prof. Zhang

Diese Akupunkturmethode verbindet die Akupunktur der TCM (Meridian-Akupunktur) mit der Therapie/Akupunktur von Mikrosystemen (z.B. der Ohrakupuktur nach Nogier, der Zungendiagnostik, dem Mikrosystem der Zähne, die Fußreflexzonentherapie).
Der chinesische Biologe Prof. Yinquing Zhang beschäftigt sich in seiner Arbeit ab 1972 mit der Akupunkturanästhesie wie sie in China seit Ende der 50ziger praktiziert wird. Aus seinen Forschungsergebnissen heraus entwickelt er neue Akupunkturmethode und Punkte und benennt sie ECIWO (Embryo Contains The Whole Organism). Dies bedeutet, dass an bestimmten Körperbereichen – genutzt wird gern der Hand- und Fußbereich – der gesamte Körper abgebildet ist. Dort wird akupunktiert.

Für diese neuere, von der TCM abgeleitete Methode fehlt es, so zumindest die Meinung der westlichen evindenzbasierten Medizin, noch an ausreichenden Beweisen für die Wirkung und Wirksamkeit. Eine Anerkennung durch die WHO ist nicht gegeben. Wir stufen sie also derzeit als alternativmedizinische Anwendung ein.

Scio Biofeedback | Bioresonanz

SCIO Biofeedback (Bioresonanztherapie)

SCIO ist ein Analyse- und Therapiegerät welches auf der Ebene der Quanten-Medizin arbeiten soll und seit Jahrzehnten weltweit erfolgreich eingesetzt wird, wie der Hersteller berichtet.
Das System soll eine biokybernetische Feedback-Verbindung mit dem Patienten bilden, die es ermöglichen soll, innerhalb weniger Minuten über 10.000 Frequenzmuster und Testsubstanzen zu testen. Der energetische Stresslevel des Patienten wird aufgezeigt und nach Priorität aufgelistet. Es werden dem Therapeuten eine Vielzahl diagnostischer als auch therapeutischer Optionen angeboten.
Der SCIO ist für mich ein unverzichtbares Instrument zur bioenergetischen Analyse und Therapie des Patienten.

Bioresonanz, auch Bioresonanztherapie genannt, gehört zu den alternativmedizinischen Verfahren. Von der evidenzbasierten Medizin wird sie deutlich abgelehnt, zumal die pathophysiologischen Vorstellungen der Bioresonanz ganz deutlich von der Schulmedizin abweichen. Pathologische Schwingungen und Auslöschung bzw. Umformung dieser Schwingungen als positive Information kennt die Schulmedizin nicht. Auch wenn das immer wieder behauptet wird, stelle ich aus meiner Sicht fest, dass anerkannte wissenschaftliche Beweise für die Wirkung und Wirksamkeit dieses Verfahrens nicht existieren. Fragen Sie mich gerne zu meinen persönlichen Erfahrungen.

Zur Geschichte der Energetischen Medizin möchte ich Ihnen hier einen kleinen Zeitabriss geben.

Die Entwicklung der energetischen Medizin von grauer Vorzeit bis heute

Ganz früher sahen Heiler, Seher, Schamanen oder Medizinmänner eine „Krankheit“ nicht nur als eine körperliche Störung an. Sie bezogen auch psychische Aspekte und den Einfluss der Götter, Ahnen oder Geister mit ein. Die Heilung erfolgte holistisch: Körper-Geist-Seele im Einklang mit der Natur.

Seit über 2000 Jahren ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) Teil eines ganzheitlichen Konzeptes mit verschiedenen Schwerpunktsäulen, zu der die Akupunktur gehört. Hier werden, so Forschung, Lehre und Überlieferung, über Stimulanz oder Sedierung einzelner Akupunkturpunkte die Regulationsblockaden verschiedener Organsysteme gelöst, damit der Organismus wieder in seine Selbstheilungskraft kommt.

Als Geburtsjahr der Homöopathie gilt das Jahr 1796. Damals formulierte der Arzt, Chemiker und Apotheker Dr. med. habil. Samuel Hahnemann das Prinzip: Similia similibus curentur: Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden. Die natürliche Krankheit wird mittels eines Arzneistoffes von einer künstlichen – ähnlichen – Krankheit überlagert, wodurch die Selbstheilungskräfte des Organismus angestoßen werden sollen.

In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts konstruierte Dr. R. Voll zusammen mit dem Ingenieur Werner ein Gerät, welches Widerstands-bzw. Leitwertmessungen an den klassischen Akupunkturpunkten erlaubte. Er postulierte, dass der Hautwiderstand eines Akupunkturpunktes einen Anhalt gibt auf die Intensität des Krankheitsgeschehens des zugehörigen Organs / des Organsystems. Durch die Messung der Dynamik der Erkrankungen erlangte Voll weitreichende Erkenntnisse über die physiologischen Abhängigkeiten innerer Organe untereinander und hat sich mit Wechselwirkungen zwischen Zähnen und Organen auseinandergesetzt.

Im Jahre 1955 wurde der Medikamenten-Test entwickelt. Man postulierte, dass die pure Anwesenheit des Schwingungsmusters eines Mittels, das in den Resonanzbereich des Patienten gelangt, ausreicht, um Reaktionen im Organismus zu bewirken. So sollen sich schon im Vorfeld die Verträglichkeit und die Wirkung eines Medikamentes testen lassen.

Die Bioresonanztherapie wurde 1977 von Dr. F. Morell und E. Rasche entwickelt. Sie ist eine biophysikalische Informations- oder Multiresonanztherapie, die neben Substanzschwingungen auch mit den körpereigenen Signalen des Patienten arbeiten soll. Denn auch Organe und Organsysteme haben ganz individuelle spezifische Schwingungsmuster.

Dann folgte Scio: In den 80er Jahren entwickelte Dr. William Nelson ein computergesteuertes Analyse- und Therapiesystem, das in der Lage sein soll, in biologischer Reaktionsgeschwindigkeit die Reaktivitäten des Patienten auf mehr als 10.500 homöopathische Mittel zu errechnen. Dieses System vereint in sich fast alle energetischen Verfahren und ist eine Weiterentwicklung der energetischen Medizin.  (Scio = lat.: Wissen / von etwas Kunde haben.) Es soll laut Entwickler auf der Ebene der Quanten-Medizin arbeiten und wird seit vielen Jahren in der Medizin sehr erfolgreich eingesetzt. Scio bildet eine biokybernetische Biofeedbackverbindung mit dem Patienten, die es ermöglichen soll, über 10.000 Frequenzmuster und Testsubstanzen zu testen. Scio scannt energetisch den Stresslevel des Patienten und zeigt Stressreaktivitäten an. Das Biofeedback-System soll versteckte Traumen, Blockaden und Belastungen aufdecken. Die Analyse erfolgt über die Biofeedbackverbindung von Patient zu System ohne Einflussnahme des Therapeuten (im Gegensatz anderer energetischer Heilverfahren). Es zeigt die aktuelle Verfassung an mit oftmals erstaunlichen Aspekten. Analyse und Therapie laufen simultan ab. Die Frequenzen des Patienten geben die Therapieschritte vor, zu denen der Körper und der Patient bereit ist. Somit erfolgt, wie wir glauben, eine individuell angepasste Therapie und die zugrunde liegenden Stressoren können nach Berichten einzelner Therapeuten analog ihrer Priorität gezielt aufgearbeitet und aufgelöst werden. Diese Therapie kann so zur einer Harmonisierung und zu einer Aktivierung körpereigener Heilungskräfte führen.

Auch das Scio-Bioscan gehört zu den alternativmedizinischen Verfahren. Von der evidenzbasierten Medizin wird es deutlich abgelehnt, zumal die pathophysiologischen Vorstellungen der Bioresonanz ganz deutlich von der Schulmedizin abweichen. Valide wissenschaftliche Studien zum Beweis der Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor.

BEMER physikalische Gefäßtherapie

Die Physikalische Gefäßtherapie BEMER

Was haben kleinste Blutgefäße – die sogenannten Haargefäße – mit Gesundheit oder Krankheit zu tun?

Wenn klar wird, dass dieses Haargefäßsystem knapp 75% unseres Blutkreislaufes ausmacht und mit seiner Größe von weniger als 100 μm von bildgebenden Maßnahmen in der Klinik (MRT) mit Stand heutiger Technik gar nicht darstellbar ist, gelangt es zur großen Bedeutung!

Die wichtigste Organisation der Welt im Hinblick auf Gefäßerkrankungen ist die „American Heart Association“ AHA, eine amerikanische Non-Profit-Organisation, die sich mit der Prävention und Therapie von kardiovaskulären Erkrankungen beschäftigt. Das Ziel der AHA ist es, gesundheitliche Einschränkungen und Todesfälle durch kardiovaskuläre Erkrankungen und Schlaganfall zu reduzieren.
Die AHA schreibt im Nov. 2016: “Die Erkrankungen der kleinsten Gefäße sind Ausgangspunkt von großen Erkrankungen, wie Bluthochdruck, Diabetes, Schlaganfall, Herzinfarkt, Demenz und weiterer Erkrankungen des Gehirns etc.!“

Die Mikrozirkulation ist somit funktionell ein sehr wichtiger Teil des menschlichen Kreislaufes. Nur hier werden die Zellen des Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Sie ist wichtiger Transportweg nicht nur für die Versorgung der Zellen, sondern auch für die Entsorgung des Körpers von Stoffwechselendprodukten.

Wenn unser Gefäßsystem mit ca. 75% aus Haargefäßen besteht – also den allerkleinsten Gefäßen < 100 μm – wird klar warum eine Betrachtung dieser Gefäße, in egal welche therapeutische Therapie mit einbezogen werden sollte oder muss! Zur Erinnerung: dieses Kapillarbett ist mit Stand medizinischer Technik heute bildlich nicht darstellbar – so klein sind die Gefäße.

Was macht denn nun der Bemer? Er stimuliert mit einem patentierten Wirkmechanismus die eingeschränkte Vasomotion kleinster Arteriolen (d.h. die eingeschränkte Eigenbewegung der kleinsten Gefäße die dem Haargefäßsystem vorgeschaltet sind) und bewirkt dadurch eine Verbesserung der Mikrozirkulation. Diese Therapie wird in vielen medizinischen Praxen und verschiedenen Kliniken eingesetzt und kann bequem auch zu Hause genutzt werden.

Die Ergebnisse der BEMER-Therapie werden innerhalb des klinischen Evaluationsreports von 2014 genau beschrieben. Nachgewiesen ist z.B. am Institut für Mikrozirkulation in Berlin:

  • 27 % beschleunigte Vasomotion (Eigenbewegung der Blutgefäße für den Vorantrieb des Blutes)
  • 29 % bessere Blutverteilung im kapillaren Netzwerk
  • 31 % stärkerer venöser Rückstrom
  • 29 % höhere Sauerstoffausschöpfung

(o.g. Werte sind maximale Angaben nach 30 Tagen Behandlung.)
Quelle: Prof. Dr. R. Klopp et all: J. Complement Integr. Med. 2013; 10(Suppl) S15-S-20

Diese Studie über die Physikalische Gefäßtherapie Bemer wird von der evidenzbasierten Medizin nicht anerkannt.
Ich meine, sicherlich muss in diesem Bereich noch weiter geforscht werden.

Die Physikalische Gefäßtherapie Bemer ist mit bestimmten Geräten bei einigen Indikationen durch wissenschaftliche Studien, die aber noch nicht als valide bezeichnet werden können, in Ansätzen bewiesen. In anderen Bereichen müssen wir von einer alternativen Erfahrungsheilkunde sprechen, die nicht wissenschaftlich abgesichert ist. Fragen Sie mich gerne hierzu.

Somit ist die BEMER Therapie mit seinem patentierten Wirkmechanismus wesentlicher Bestandteil in meiner Praxis und Therapie.

(Auszüge Bemer Ing. AG, LI – Triesen)

Biochemie | Schüssler

Die Biochemie in meiner Praxis

„Bios“ bedeutet „Leben“ und „Chemie“ bedeutet „die Wissenschaft der Elemente“.

Die Biochemie nach Schüssler wird in meiner Praxis nach eingehender Anamnese, Antlitz- und Zungendiagnose eingesetzt. Sie ist ein Bestandteil zur Unterstützung meiner Therapie die immer auch einhergeht mit einem Auffüllen von Mineralstoffen aus Lebensmitteln. Da ich TCM-orientiert bin geht es in meiner Therapie darum, Lebensmittel als Heilmittel einzusetzen. D.h. bei der Biochemie spielt auch die Ernährungslehre nach TCM eine große Rolle.
„Du bist was Du verdaust!“ ist mein Kernsatz hierzu.
Mein Bestreben ist es den „Stoff-Wechsel“ im Körper – in der Zelle – anzukurbeln. Und da jeder Mensch anders ist, ist auch jeder Stoffwechsel anders.

In allen lebenden Organismen sind Mineralstoffe enthalten die wiederum lebensnotwendige Grundlage unseres Stoffwechsels sind. Mineralstoffe sind wichtig für jeden Vorgang im Körper (z.B. Weiterleitung von Nervenimpulsen, Muskelbewegungen) sowie Bestandteil auch organischer Verbindungen (wie z.B. Enzymen). Man kann also sagen: Mineralstoffe sind Bau – und auch Betriebsstoffe!

Dr. Schüßler  (1821 – 1889) arbeitete nach seinem Medizinstudium zunächst in seiner Praxis als homöopathischer Arzt bevor er seine Aufmerksamkeit auf die Mineralsalze und deren Wirkung im menschlichen Körper richtete. Mitte des 19. Jahrhunderts war eine Zeit des medizinischen Umbruchs und neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Es gab nun das Mikroskop welches erste Einblicke in die Zelle des Lebewesens ermöglichte!

Der Niederländische Professor Jacob Moleschott forschte zum Thema „Kreislauf des Lebens“ (1852) und kam zur Erkenntnis: „Die Krankheit der Zelle entsteht durch den Verlust an anorganischen Salzen.“
Der Forscher Rudolf Virchow schrieb über die „Zellular-Pathologie“ (1850) in verschiedenen Auflagen. Virchows Kernsatz: „ Das Wesen der Krankheit ist die pathogen veränderte Zelle“ (also die krankhaft veränderte Zelle).

Aus den Lehren von Moleschott und Virchow ergab sich für Schüßler dass Krankheiten durch einen Mangel an lebenswichtigen Mineralien entstehen. Als erfahrener Homöopath wusste er, dass eine Verreibung von Mineralsalzen eine optimale Zufuhr für den Körper darstellt und brachte immer ein basisches und ein saures Element miteinander in Verbindung. Somit kann der Körper die Mineralstoffmoleküle gleich für den Zellbetrieb aufnehmen.
Dr. Schüßler sah die von ihm entwickelten verriebenen Mineralstoffe als Helfer zum Einbringen von vorhandenen grobstofflichen Mineralien in die Zelle an. Schüßlers Mineralien sind also in seinem Sinn Betriebsstoffe und keine Homöopathika. 1874 erschien Schüßlers erstes Werk.

Für die Biochemie nach Schüßler sind keine ausreichenden valide wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit vorgelegt worden. Demzufolge wird die Biochemie nach Schüßler von der evidenzbasierten Medizin, landläufig   Schulmedizin genannt, auch nicht anerkannt. Der Gesetzgeber zählt die Schüßler-Salze zu den Homöopathika und damit zu den anerkannten besonderen Therapierichtungen.

Phytotherapie | Spagyrik

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde )

In der Phytotherapie ist es mir besonders wichtig zu erkennen wie die Pflanze thermisch auf die jeweilige Person „wirkt“. Auch hier richte ich mich an die Lehre der TCM.
Pflanzen wirken z.B. wärmend – kühlend – trocknend oder befeuchtend. Somit wird klar dass bei trockenem Husten eine andere Pflanze gegeben wird als bei losem Husten.

Die Pflanzenheilkunde gehört vielleicht zu den ältesten Heilverfahren und erlebt durch berühmte Namen wie „Hildegard von Bingen“ wieder neue Beliebtheit.
Bis heute stammen moderne Therapeutika direkt oder in abgewandelter Form von Pflanzen ab (z.B. Gichtmittel aus der Herbstzeitlosen, Herzmittel aus dem Fingerhut, Schmerzmittel aus der Weidenrinde etc.).

Heilpflanzen sind also Naturprodukte die einen großen Anwendungsbereich bei akuten oder chronischen Beschwerden haben. Tee, Tinktur, Urtinktur, Salben oder Cremes können aus ganzen Pflanzen, nur Blüten, Blättern, Früchten, Samen oder Wurzeln zubereitet werden. Frisch oder getrocknet unterstützen diese Mittel dann individuell bei der Heilung vielerlei  Beschwerden.

Die Phytotherapie, auch Pflanzenheilkunde genannt, gehört zu den vom Gesetzgeber anerkannten besonderen Therapierichtungen. Sie wird gerade in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau wissenschaftlich erforscht und weiterentwickelt.

Spagyrik

Auch die Spagyrik wird in meiner Therapie ergänzend eingesetzt und ist ein Bestandteil zur Unterstützung der Aktivierung der Lebenskraft. Ziel ist die Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Die Möglichkeiten des Einsatzes sind neben körperlicher Beschwerden auch die oft mitlaufenden seelischen Prozesse.

Spagyrik (griech.) bedeutet herausziehen oder trennen und wieder zusammenführen und war bei dem berühmten Arzt, Philosophen und Alchemisten Paracelsus im 19. Jhd. wichtigster Grundsatz der Arzneibereitung.

Die Spagyrik trennt eine pflanzliche, mineralische oder heute auch körpereigene (z.B. Blut) Ausgangssubstanz in ihre „wertvollen“ oder „nutzlosen“ Bestandteile und fügt sie wieder neu zusammen. Dies geschieht heute aufwändig im Labor und die so erhaltene Substanz soll wirkvoller und heilkräftiger sein als das Ausgangsmaterial.

Es handelt sich hier um Erfahrungsheilkunde, die von Zimpel und seinen Schülern in die Naturheilkunde eingeführt wurde, wo sich alchemistische Überlegungen mit Grundprinzipien der Homöopathie verquicken. Folgerichtig ordnet der Gesetzgeber die Spagyrika auch den Homöopathika und damit den anerkannten besonderen Therapierichtungen zu.

Kinesiologie

Kinesiologie (Die Lehre von der Bewegung) / Touch For Health (Gesund durch Berühren)

Die Kinesiologie begeistert mich seit 1999. Eine erfahrene Kinesiologin hat uns zu vielen Themen, die mit heranwachsenden Kindern Stressoren waren, erfolgreich begleitet.
Irgendwann hatte ich den Wunsch dies auch zu erlernen.

Die Kinesiologie hat sich im Laufe der Zeit seit 1960 in verschiedene Bereiche entwickelt.  Ich selbst habe einige Kurse besucht im Bereich „Touch For Health“ wobei die Edu-Kinestetik unser gängiges Tagesprogramm war.
Mich begeistert bei der TFH-Methode (Touch For Health) dass verschiedene ganzheitliche Traditionen hierin vereint werden, z.B. das energetische Modell der Akupunktur und den Meridianen aus der TCM. Da nach der 5-Elementen-Lehre der TCM Organe, Muskeln, Emotionen und Ausdruck eine Rolle spielen, kann mit der TFH hier direkt Einfluss genommen werden. Bei einer TFH-Therapie geht es darum sich kraftvoll und energiereich zu fühlen, auch wenn man „offiziell krank“ diagnostiziert wurde. Mit der Muskeltestung werden die Stressoren im Körper aufgedeckt und anschliessend balanciert.

Zur Geschichte der Kinesiologie:
In den 1960ziger Jahren machte der amerikanischen Chiropraktiker Dr. George Goodheart eine banale aber revolutionäre Beobachtung. Obwohl man den Schmerz in verkrampften oder verspannten Muskeln wahrnimmt liegt das Problem nicht unbedingt im schmerzenden Muskel. Viel eher sind es die schwachen Muskeln auf der gegenüberliegenden Körperseite die bewirken, dass die nun schmerzende aber normal starke Muskulatur verspannt und schmerzt. Man ist geneigt einen verspannten Muskel zu bearbeiten, zu dehnen, zu kneten, zu entspannen. Auch wenn die Verspannung hiermit vorübergehend gelockert wird, wird sie wieder auftreten. Für jeden Bewegung, die ein Muskel macht, gibt es einen entsprechenden Muskel, der dieser Bewegung entgegenwirkt (bitte einmal den Unterarm anheben: der vordere Muskel strafft sich – der hintere dehnt sich dabei). Anstelle nun den angespannten Muskel zu bearbeiten balanciert die Kinesiologie den nachgebenden Gegenspieler. Diese Methode wurde von Goodheart später „Applied Kinesiology“ genannt. Im Mittelpunkt steht der optimale Fluss der Lebensenergie im Körper. Ärzte und medizinische Therapeuten gründeten eine Ärztegesellschaft für „Applied Kinesiology“.

Aus diesem Ursprung haben sich weitere kinesiologische Methoden entwickeln, dazu zählt TFH (Touch For Health, Begründer John Thie) oder die Edu-Kinestetik (Begünder E. Dennison).  Edu-Kinestetik beinhaltet Übungen z.B. bei Lernblockaden wie das Einschalten beider Gehirnhälften durch Überkeuzbewegungen. Beobachten Sie z.B. Kinder oder Erwachsene, die die rechte Hand an den linken Fuß in einer sportlichen Bewegung bringen sollen. Sie werden staunen…

Die Idee in den 70zigern war, die Menschen zu einer Gesundheitsfürsorge zu führen, wo sie selbst etwas anwenden und mitwirken können.
Basis von Therapie und Diagnose ist der kinesiologische Muskeltest. Dies gilt als Indikator zum Auffinden von Faktoren, die die Lebensenergie schwächen, z.B. Allergene, emotionale Konflikte etc. Im Moment des Stressreizes reagiert der gewählte Muskel mit einem willentlich nicht zu steuernden „Abschalten“ also einer „Schwäche“ des Muskels.
Die kinesiologische Diagnostik ist eine Hinweisdiagnostik, die meiner Meinung nach geeignet ist, individuelle auch emotionale Stressoren zu erkennen. Bei Krankheit sind weiterführende diagnostische Untersuchungen und ggf. laborchemische oder bildgebende Verfahren von Bedeutung.

Die Kinesiologie ist eine alternativmedizinische Methode, die von der evidenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, nicht anerkannt wird. Wissenschaftlich valide Studien zur Wirkung und Wirksamkeit sind nicht vorgelegt worden. Also leiten sich die Erkenntnisse von den Beobachtungen einzelner Therapeuten ab.

Klasse 2000

Mein Einsatz als Gesundheitsförderin bei „Klasse2000“  

Das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung in Grundschulen. Es begleitet die Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse.

Mein Einsatz als Gesundheitsförderin in Grundschulen begann 2015. Natürlich wissen wir das das Verständnis von Gesundheit und die Eigenverantwortung für ein gesundes und gewaltfreies Leben möglichst früh beginnen soll. Wo und wie kann ich beitragen? Ich entschied mich im Rahmen des Förderprogrammes „Klasse2000“ einen Beitrag zu leisten.

„Nur wenn wir unseren Körper kennen und wissen, wie wunderbar er aufgebaut ist und funktioniert, können wir ihn auch schützen“ – diese Einsicht stand für Univ.-Doz. Dr. med. Pál Bölcskei, Chefarzt der Lungenheilkunde am Klinikum Nürnberg, am Beginn seiner „Erfindung“. In seinem Klinikalltag begegnete er täglich Patienten, die durch das Rauchen schwer erkrankt waren und die sich deshalb häufig selbst Vorwürfe machten. Diese Erfahrung motivierte ihn dazu, gemeinsam mit Experten aus Medizin und Pädagogik ein Unterrichtsprogramm für Kinder zu entwickeln. Sein Ziel war es, dass Kinder frühzeitig, vor ihrem ersten Kontakt mit Alkohol oder Tabak, ihren Körper kennenlernen, soziale Kompetenzen entwickeln und erfahren, wie viel Spaß es macht, gesund zu leben.

Verschiedene Themen werden von mir als Gesundheitsförderin (davon gibt es fast 1.500 in Deutschland) in die jeweilige Klasse eingebracht. KLARO – unser Forschermaskottchen hilft dabei.  Es wird zusammen mit den Kindern geforscht in den Bereichen:

  • Gesund essen & trinken
  • Bewegen & entspannen
  • Sich selber mögen & Freunde haben
  • Kritisch denken & Nein sagen
  • Probleme & Konflikte lösen

Die Lehrkräfte nehmen das jeweilige Thema in ihren Unterricht mit auf und vertiefen es. Das macht den Kindern und mir viel Freude.

Seit der Gründung 1991 hat Klasse2000 schon über 1,6 Millionen Kinder erreicht – so viele wie kein anderes Präventionsprogramm an Grundschulen. Evaluation ist ein wichtiger Baustein denn man will zeigen dass das Programm in der Praxis auch funktioniert und wirkt! So belegen Studien die positive Wirkung auf Ernährungs- oder Bewegungsverhalten von Kindern.  Dank dieser Studien wurde Klasse2000 in die „Gründe Liste der Prävention“ , das ist die höchste Kategorie der evaluierten deutschen Präventionsprogramme, eingestuft: „Effektivität nachgewiesen!“

Dieses Gesundheitsprogramm wird durch Paten finanziert die den Klassen 1 – 4 ermöglichen am Programm teil zu nehmen. Als Paten engagieren sich Eltern, Firmen, Service-Clubs u.a.

Auszüge und weiteres ist gern nachzulesen: www.klasse2000.de

Honorar

Honorar

Während des 20-minütigen Informationsgespräches können wir auch das Thema „Abrechnung und Honorar“ besprechen.
Gesetzliche Krankenversicherungen tragen aufgrund der Gesetzeslage (RVO – Reichsversicherungsordnung) keine Behandlungskosten für Heilpraktiker. Als Selbstzahler haben Sie die Möglichkeit, eine Zusatzversicherung für Heilpraktikerleistungen abzuschließen. Je nach Vertrag können Sie hier einen Teil der Behandlungskosten erstattet bekommen. Dies besprechen Sie jedoch vorab mit Ihrer Zusatzversicherung.

Dies gilt ebenso für privat Krankenversicherte. Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass viele Privatkassen unterschiedliche Tarife haben und unterschiedlich erstatten. Dies gilt auch für Beihilfe- und Postbeamtenkrankenkassen.
Sollte Ihre private Heilpraktikerzusatzversicherung oder Ihre private Krankenversicherung abweichend meiner Honorarrechnung erstatten, kommt es zu einer Selbstbeteiligung und entbindet Sie nicht von der Zahlungsverpflichtung.

Meine Honorare werden z. T. gemäß Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH), herausgegeben von den Heilpraktikerverbänden 1985, Neuauflage 01.01.2002, in € berechnet. Nicht alle inzwischen möglichen und etablierten Verfahren, die ich anbiete, sind in der GebüH und in der Erstattungstabelle aufgeführt. Hier kommt es zu einem Selbstbehalt.